Der [DEMO!kratie] Wagen rollt… immer Richtung FESTIWALLA 2012. Seid dabei!
DEMO!kratie Wagen des JTB FEZ/Wuhlheide
Nächste Termine
25.5. – 2.6.2012: Das JugendtheaterBüro Berlin beim Theatertreffen der Jugend (ttj)/Berliner Festspiele
Vom 25.Mai – 02.Juni 2012 sind wir als eine von acht Produktionen bundesweit ausgewählt, beim Theatertreffen der Jugend der Berliner Festspiele aufzutreten. Gezeigt wird das Stück „Keiner hat mich gefragt“ der jungen Regisseurin Asma Zaher am 26.Mai 2012 um 20 Uhr.Mehr Infos gibt es hier.
31.5.-2.6.: Das JugendtheaterBüro Berlin bei der Berliner Klubszene im ATZE
Vom 31.Mai – 02.Juni 2012 sind wir bei einem weiteren großen, berlinweiten Jugendtheaterfestival dabei. Mit dem Stück „Ick gloob ich bin im falschen Film“ werden wir bei der Berliner Klubszene auftreten. Gezeigt wird das Stück der jungen Regisseurin Saira Amjad am 01. Juni um 18 Uhr. Mehr Infos Infos gibt es hier.
17.-19.6.: Jeden Tag von 15-20 Uhr – FEST in Moabit – Wir stimmen uns ein auf das FESTIWALLA 2012
Im Juni werden wir dann gemeinsam mit unseren FESTIWALLA Partner_innen ein Kick Off der [DEMO!kratie] Kampagne und der Vorbereitungen auf das FESTIWALLA 2012 feiern. An drei Tagen werden erste szenische Einblicke aller bis dahin feststehenden FESTIWALLA Produktionen gezeigt sowie ein breites Workshop-, Protest- und [DEMO!kratie]- Rahmenprogramm angeboten, an welches spätestens zum FESTIWALLA im November angeknüpft wird. Mehr Infos zum FESTIWALLA Kick Of findet ihr bald online!
Bringt Euch ein! Entwickelt eure Ideen und stellt eure Meinungen, Sorgen, Fragen und Visionen in kreativer Form dar. Diskutiert mit! Empört euch und verschafft eurer Stimme Gehör!
Wir suchen Jugendtheater- und Jugendkulturproduktionen, die zum großen Teil von Jugendlichen selbst gemacht und auf die Bühne gebracht werden! Wenn ihr noch nicht in einer Jugendgruppe aktiv und trotzdem dabei sein wollt, sei es auf oder hinter der Bühne, dann kommt vorbei und macht bei uns im JugendtheaterBüro Berlin mit!
Ausgangspunkt der Tagung sind die Erfahrungen im außerschulischen Projekt des JugendtheaterBüro Berlin (JTB) in Berlin-Moabit, das mit der Durchführung eines von Jugendlichen selbst organisierten Jugendtheaterfestivals, dem FESTIWALLA, im Oktober 2011 im Haus der Kulturen der Welt besondere Erfahrungen in der Verbindung von Jugendkulturarbeit und Berufsorientierung gemacht hat.
Das JugendtheaterBüro bietet sozio-ökonomisch benachteiligten Jugendlichen – zumeist mit einem (post-)migrantischen Hintergrund – seit drei Jahren ein Projekt zur künstlerischen, politischen und berufspraktischen Selbsterprobung in Moabit. Die Jugendlichen entwerfen und proben ihre Stücke selbst. Sie haben die ZUGANGS-Kampagne KulTür auf! entwickelt, sie erproben sich selbst bei der Werbegestaltung und Organisation ihres Jugendtheaterbetriebes und des Festivals, bei der kostüm-, ton- und beleuchtungstechnischen Bühnengestaltung, kurz: in allen Arbeiten rund um einen echten Theaterbetrieb. Der partizipative Ansatz selbstbestimmter und projektorientierter Jugendkulturarbeit ermöglicht eine Gegenerfahrung zu den vielfältigen Exklusionsprozessen, denen Jugendliche aus benachteiligten Stadtteilen mit hoher Jugendarbeitslosigkeit auf dem Weg von der Schule in den Beruf ausgesetzt sind.
Die Fachtagung stellt Bezüge in zwei Richtungen her: Zum einen hin zur schulischen Berufsorientierung an den neuen Integrierten Sekundarschulen in Berlin, die mit dem sogenannten Dualen Lernen genau jene Lernorte in den Blick nehmen, an denen Jugendliche sich durch praktische Arbeit als wirkmächtig erleben und erproben können. Kann Schule von den Prinzipien und den Erfolgen der außerschulischen Jugendkulturarbeit lernen? Was für eine Art von Orientierung und Unterstützung brauchen Jugendliche im Übergang von der Schule in den Beruf? Die Frage nach der Attraktivität von Betrieben und ihren Ausbildungsangeboten verweist zum anderen auf die Bedeutung von Mitsprache und Mitgestaltung im Erwerbs- wie im kulturellen Leben, um so überhaupt erst das Recht auf gesellschaftliche Teilhabe geltend zu machen. Schulische und außerschulische Jugendarbeit werden mit Blick auf das Ziel beruflicher Orientierung und politischer Bildung diskutiert.
Die Fachtagung lädt dazu ein, diese Fragen kritisch zu bedenken, insbesondere auch in Hinblick auf die einschlägige Forschung und Lehre.
Die vorbereiteten Vorträge und Inputs sollen Anregungen hierzu geben; um eine lebendige Erörterung zu ermöglichen, wird in der ausführlichen
Podiumsrunde Platz für weitere Beiträge gelassen.
Das JugendTheaterFestival von Jugendlichen für Jugendliche, organisiert vom JugendtheaterBüro Berlin (JTB) von 1.-3.November 2012 im Haus der Kulturen der Welt
Arabische Revolutionen, Tage der Wut in London und Occupy Bewegung: „Die Zeit“ spricht von einer Jugendrevolte. `echte [DEMO!kratie] wagen´ – das ist der Geist von FESTIWALLA 2012, Berlins JugendTheaterFestival von und für Jugendliche. Wir wollen uns kritisch mit der Praxis von Demokratie auseinandersetzen, denn überall in der Welt beschäftigen sich Jugendliche mit gesellschaftlichen Veränderungen – auch wir wollen uns wagen!
Wir nutzen Theater nicht bloß als Spiegel der Gesellschaft, sondern als Sprachrohr der Unzufriedenheit und als Motor für Veränderung!
So erobern Jugendliche wieder drei Tage lang die Bühnen des Haus der Kulturen der Welt und laden zum Mitmischen ein.
Bringt Euch ein! Entwickelt eure Ideen und stellt eure Meinungen, Sorgen, Fragen und Visionen in kreativer Form dar. Diskutiert mit! Empört euch und verschafft eurer Stimme Gehör! Hier gibt es die kompletten Infos zum Festiwalla2012.
Der Direktor des Freedom Theatre in Jenin/ Palästina, Juliano Mer Khamis, wurde heute vor einem Jahr, am 4. April 2011, vor seinem Theater mit fünf Schüssen ermordet. Noch immer sind die Täter unbekannt und auf freiem Fuß.
Sohn einer jüdischen Mutter und eines palästinensischen Vaters, war er vielen ein Beispiel für Versöhnung, ebenso wie er mit seinem Engagement beispielhaft für den Kampf um Frieden stand.
Das JugendtheaterBüro Berlin, welches Mer Khamis im Jahre 2009 empfangen durfte, gedenkt des revolutionären Künstlers.