Der Abriss ist vom Tisch, die CommUNITY bleibt!

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Die CommUNITY bleibt! Wir danken allen, die uns so tatkräftig unterstützt haben. Eure Worte und Bilder haben Wirkung gezeigt, der Abriss ist vom Tisch! Was bleibt sind die Zeichen unseres Widerstands. Danke!

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 Pressemitteilung, 9. Oktober 2014 (PDF)

Erste Erfolge auf dem Weg zur selbstverantworteten CommUNITY

Mit der Kampagne „Nein zum Abriss, Ja zur commUNITY“ setzen sich die Gruppen auf dem REFORMATIONS-Campus seit einiger Zeit für eine selbstverantwortete commUNITY ein. Für das JugendtheaterBüro, den Kita-Träger Christburg-Campus, die Cantorei und den Konvent an der Reformationskirche ist inzwischen ein wichtiges Etappenziel erreicht:

Am 29. September 2014 fand ein Runder Tisch statt, bei dem die REFOrmations-commUNITY die Gelegenheit hatte, Vertretern_innen der Evangelischen Landeskirche das commUNITY-Konzept vorzustellen. Ziel ist es, die in den vergangenen Jahren entstandene inhaltliche Arbeit zu sichern und dafür die nötigen Grundlagen zu schaffen. Dafür soll der REFORMATIONS-Campus an die REFOrmations-commUNITY übergeben werden. Der von der commUNITY gegründete Trägerverein „REFORMATIONS-Campus e.V.“ möchte die Gebäude auf 99 Jahre Erbpacht für einen symbolischen Betrag übertragen bekommen.

Inhalt hat Vorrang

Am Runden Tisch wurde deutlich: Wer die inhaltliche Arbeit gestaltet, soll auch in der Lage sein, die baulichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu schaffen. Die Kirchenvertreter_innen am Runden Tisch würdigten die inhaltliche Arbeit sehr und bekräftigten, dass diese auch langfristig gesichert werden soll. Daher soll das commUNITY-Konzept bis Jahresende in den maßgeblichen kirchlichen Gremien beraten werden. Das bedeutet, Kirchenleitung und Ständiger Haushaltsausschuss der Landessynode werden über eine Übertragung der Gebäude an den „REFORMATIONS-Campus e.V.“ beraten und beschließen.

Der Eröffnung des Theater X steht nichts mehr im Wege

Die Variante für einen Abriss und darauf folgenden Neubau wurde am Runden Tisch nicht präsentiert. Der „wahrscheinliche Abriss“ des Theaters steht folglich nicht mehr im Raum. Den Umbauplänen des JugendtheaterBüros steht also nichts mehr im Wege. Wir gehen davon aus, dass der Bauantrag für die benötigten Fluchttüren nun zeitnah gestellt wird und Moabit bald sein alternatives Kiez-Theater feiern kann!

Ein Ort für den Kiez

Die Prozesse der letzten Monate wurden von einer Welle der Solidarität aus dem Kiez und der Kommunalpolitik getragen. Bei einer Übertragung der Gebäude an den eigenständigen Träger sind weitere Unterstützungen in Aussicht gestellt. Wir sind dafür sehr dankbar! Und es ist für uns auch eine Verpflichtung, weiter zur positiven Veränderung unseres Kiezes beizutragen: Moabit soll ein Ort sein, an dem Gemeinschaft in Unterschiedlichkeit gelebt wird – und wir wollen unseren Beitrag dazu leisten.