Habt Zeit! Für die Halbzeit – unserer Spielzeit!

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Alle Produktionen gehen in die dritte und letzte Runde. Und Ihr seid herzlich willkommen uns in unserem neuen Theater zu besuchen! Alle Eintritte gehen als Gage an die Jugendlichen!

Nach einem erfolgreichen Jahr 2011, in dem wir und viele weitere junge Künstler_innen während des FESTIWALLAs im Haus der Kulturen der Welt die Bühne(n) erobert haben, startet das aktuelle Jahr des JugendtheaterBüros mit einer Spielzeit (Do,16.2. – Sa,3.3.2012), in der alle Stücke erneut auf die Bühne gebracht werden. Dabei sind: HASS & LIEBE, ICK GLOB ICH BIN IM FALSCHEN FILM, KEINER HAT MICH GEFRAGT und TÜRKEN SAM. Mit diesen Stücken möchten wir die tagtäglichen Auseinandersetzungen im Alltag von Jugendlichen in Berlin zeigen. Gespielt wird auf unserer neuen Studiobühne, die wir in den letzten Wochen extra für diesen Event umgebaut haben!! Die gesamte Spielzeit wird von Jugendlichen selbst organisiert und bespielt.

Termine

Keiner hat mich gefragt: Mittwoch, 29.Februar, 16:15

Türken Sam: Donnerstag, 1.März, 16:15

Ick gloob, ick bin im falschen Film: Freitag, 2. März, 18:00

Keiner hat mich gefragt: Samstag, 3. März, 18:00. Im Anschluss an das Stück Aftershowparty.

Hier gibt es den Spielplan Flyer als PDF (1,7MB).

Eindrücke aus unserer Spielzeit

Isolde arbeitet seit Anfang Januar bei uns im JugendtheaterBüro. Durch die Spielzeit prasseln eine ganze Menge neuer Eindrücke auf Sie ein. Eine kleine Bilanz.

„Türken Sam“, die Geschichte über einen jugendlichen Türken, der auf der Suche nach Geborgenheit und Anerkennung auf die schiefe Bahn gerät und Kontakte zu kriminellen Kreisen aufnimmt.

„Ick gloob ick bin im falschen Film“, mit dem Professor, der sein Klientel in Schubladen steckt und damit niemandem gerecht werden kann.

„Hass und Liebe“, ein Stück über eine Liebe, die sich im Krieg zwischen den verfeindeten Fronten behaupten kann.

„Keiner hat mich gefragt“, eine Produktion in der es um Zwangsheirat geht und wie auf die Gefühle und Rechte der betroffenen Jugendlichen keine Rücksicht genommen wird.

Die Jugendlichen haben in diesen Stücken einen Teil Ihrer Erfahrungen in Szene gesetzt und sich selbst mit Ihren Problemen dargestellt. Auf ihrer gemeinsam erbauten Bühne können Sie nun die Möglichkeit nutzen, Ihre Lebenssituationen spielerisch umzusetzen und eine breite Öffentlichkeit zu erreichen.

Sie verstehen es, tiefe Gefühle mit schauspielerischen Mitteln darzustellen und abstrakte Inhalte erfahrbar werden zu lassen. Bei minimalem Requisiteneinsatz wird der eigene Körper das Werkzeug zur szenischen Darstellung komplexer Sachverhalte. Es wird deutlich, dass die Jugendlichen sich intensiv mit der Produktion auseinandergesetzt haben und wissen, wovon sie reden.

Hört sich das verlockend an? Kommt zu unserer Spielzeit!