“Ich habe noch genau so viel Humor wie vorher, nur, dass ich jetzt ein Kopftuch trage.”

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Migrationsrat Berlin-Brandenburg *Referenten:*Prof. Dr. Iman Attia (angefragt), Arabische ElternUnion,ReachOut, /./

*30.10.2012* ** *18:00 Uhr* ** *Familiengarten*, Oranienstr. 34 (HH), 10999 Berlin, Tel: 614 3556**

Rassismus gegen Muslime und als solche Markierte hat eine traurige Brisanz erlangt. In vielen Bereichen der Gesellschaft erfahren Menschen Diskriminierungen aufgrund ihres Aussehens, ihrer Herkunft, ihrer Namen und/oder Religion. Vor allem Frauen, die ein Kopftuch tragen, sind besonders betroffen. Ihnen sieht man die Religionszugehörigkeit an. Als Opferberatungsstelle nehmen wir die zunehmende Betroffenheit von Muslimen und als solche Markierte wahr. Umso wichtiger sehen wir es daher, Menschen darauf aufmerksam zu machen, in was für einer Gesellschaft wir leben.

Wir stellen eine Arabisch-Deutsche Broschüre *”Antimuslimischer Rassismus”* vor, worin zehn Menschen von ihren rassistischen Erlebnissen in dieser Stadt erzählen. Sie berichten von rassistischen Beleidigungen auf der Straße und in der Nachbarschaft, gleichzeitig auch in Institutionen wie dem Jobcenter und in der Schule, so dass Betroffene von antimuslimischem Rassismus sehen, dass es Anderen genauso geht wie ihnen, dass sie nicht alleine sind mit ihren rassistischen Erfahrungen.