21 Days of Resistance – vom 8. bis 29. März 2017 im Theater X

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21 Days of Resistance bringt die Bewegung ins Theater und Theater in die Bewegung, schafft Raum für künstlerisch-politische Perspektiven aus der Community und verbindet widerständische Aktionen aus unterschiedlichen Kontexten. Vom 8. bis 29. März verwandelt sich das Theater X in Moabit21 zu einem Labor für Kunst, Politik und Community in dem wir antirassistische Kämpfe, feministische Perspektiven und kapitalismuskritischen Debatten miteinander verbinden. Das 3-wöchige Projektlabor für künstlerisch-politische Experimente, kann von Aktivist*innen, Künstler*innen, Wissenschaftler*innen und lokalen Gruppen aus ganz Berlin genutzt werden um aktuelle politische Entwicklungen und gemeinsame Widerstandsstrategien zu diskutieren, gemeinsam zu jammen und die Verbindungen zwischen Kunst, Politik und community-basierter Praxis auszuloten – mit einem Programm aus Performance, Konzerten, Installationen, Filmen, Workshops, Diskussionsveranstaltungen und Vieles andere mehr.

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21 Days of Resistance Redaktionssitzungen

Während der 21 Days of Resistance wollen wir mit folgenden Leitfragen verschiedene Perspektiven und Ansätze des Widerstands herausarbeiten: Was verbindet die verschiedenen Geschichten der Veranstaltungen? Was bedeutet kultureller Widerstand in den verschiedenen Kontexten? Wie können wir das Theater X als CommUNITY gegen Rechts weiterentwickeln? Zum Ende jeder Veranstaltung wollen wir Antworten zu diesen Fragen in Form von Videos, Fotos oder Texten sammeln und montags (13., 20. & 27. März)  von 17:00-19:00 Uhr in einer offenen Redaktionssitzung mit Euch diskutieren.

 

Call for Performer*innen and Performances

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Wessen Bühne? Eure Bühne! Gestaltet die nächsten Spielzeiten des Theater X mit!

Was ist das Theater X?
Wir sind ein selbstorganisiertes CommUNITY-Theater in Berlin-Moabit.Was BIETEN wir?
Eine Bühne die von Jugendlichen in allen Bereichen mitorganisiert wird.
Eine Bühne auf der die Themen angesprochen werden, die uns und Euch wichtig sind.
Eine Bühne für politische Bewegungen von der Straße.
Eine Bühne für den Kiez und für Communities.
Eine Bühne für Theater, Hip Hop, Poetry, für einen Rem!x der Künste und anderen politischen Auseinandersetzungen.Was SUCHEN wir?

Junge Menschen, die Lust haben in einer Theaterproduktion mit zu arbeiten – Ob als Schauspieler*in, Dramaturg*in, Regisseur*in, Techniker*in oder etwas anderes … die Nachfrage ist groß.
Wenn ihr Lust habt an einer unserer neuen Theater Produktionen für 2017 teilzunehmen, kommt zu unserem Kick Off  am 4. Februar ins Theater X. Dort stellen wir die neuen Projekte vor. Theaterproduktionen, Performances und andere künstlerische Veranstaltungen ( Hip Hop, Poetry Slam oder Film etc. ) die eine Bühne suchen.
Welche Infos brauchen wir von Euch?

  • eine kurze inhaltliche Beschreibung des Theaterstücks oder anderer Ideen
  • eine kurze Beschreibung über Eure Gruppe und Eure Arbeitsweise
  • die benötigte Technik
  • wir freuen uns Eindrücke von Eurer Arbeit zu bekommen. Schickt uns gern Bilder, einen Video-Link oder eine DVD per Post.

Technische Infos zur Bühne:

  • Studiobühne (5 x 5 m)
  • Infos zur technischen Ausstattung auf Anfrage

Schickt alle Infos per Email:

intendanz@theater-x.de

Oder postalisch:

Theater X
JugendtheaterBüro Berlin – Initiative Grenzen-Los! e.V.
Wiclefstr. 32
10551 Berlin

Neues Jahr, neue Spielzeit!

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Das Theater X öffnet auch im neuen Jahr seine Türen und empfängt euch vom 20.Januar-29.März.2017  mit einem spannenden Programm voll Theater, Diskussionen, Konzerten und vielem mehr.

Eintritt: Auf Spendenbasis (1-15 €)
Einlass 30 min. vor Veranstaltungsbeginn.
Vorverkauf im Theater X: Montags 17-19 Uhr
(oder weitere Terminanfragen an: intendanz@theater-x.de)
Barrierefreier Zugang und rollstuhlgerechte Toiletten

Alle weiteren Informationen zum Programm findet ihr in unserem Programmheft!

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OPEN CALL: „21 Days of Resistance“ – CommUNITY–Wochen im Theater X vom 8. bis 29. März 2017

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Wir wollen die Bewegung ins Theater und das Theater in Bewegung bringen und unterschiedliche Kämpfe miteinander in Verbindung setzen. Mit 21 Tagen kultureller Aktion und politischer Debatte im Theater X in „21-Moabit“ verbinden wir  den internationalen Frauenkampftag und den internationalen Tag gegen Rassismus und laden Gruppen und Initiativen aus der Stadt ein, sich mit Aktionen und Veranstaltungen zu beteiligen: Laut und leise, in your face oder nachdenklich, empowernd und kritisch, aktivistisch und künstlerisch, mit Musik, Theater, Hip Hop, Diskussion, Filmen und Aktionen im und um das Theater X. Damit sich die ganze Stadt eingeladen fühlt, hoffen wir auf einen Rem!x aus unterschiedlichsten Styles und Formaten.

Schickt uns Eure Veranstaltungsideen bis zum 16.01.2017 zu. Am 31.01.2017 findet ein gemeinsames Koordinierungstreffen im Theater X statt.

Kontakt: kta@grenzen-los.eu

Programm des Theater X – “CommUNITY gegen Rechts”

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Nach dem FESTIWALLA ist vor der Spielzeit

Das Theater X öffnet nach der Sommerpause endlich wieder seine Türen und empfängt euch vom 21.10. – 10.12. 2016  mit einem spannenden Programm voll Theater, Diskussionen, Konzerten und vielem mehr.
Eintritt: Auf Spendenbasis (1-15 €)
Einlass 30 min. vor Veranstaltungsbeginn.
Vorverkauf im Theater X: Montags 17-19 Uhr
(oder weitere Terminanfragen an: intendanz@theater-x.de)
Barrierefreier Zugang und rollstuhlgerechte Toiletten

Alle weiteren Informationen zum Programm findet ihr in unserem Programmheft!

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Neues Video für unsere Freundin Hava – Videoworkshops im JugendtheaterBüro

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Von Februar bis Mai diesen Jahres entstand im Projekt “Videoreihe zu Rassismus, Fluch & Migration” ein Musikvideo für unsere Freundin Hava Morina, die von Abschiebung bedroht ist.

In den Workshops beschäftigten sich mehrere Jugendliche mit und ohne Fluchterfahrungen mit verschiedenen Fragen rund um die Themen Rassismus, Flucht und Migration, zu denen sie kleine Beiträge drehen, schneiden und veröffentlichen wollten. Der Hauptfokus des Projekts lag auf dem Erlernen von theoretischen so wie praktischen Skills der Videoproduktion im Zusammenhang mit einem kritischen und realistischen Blick auf Videoproduktionen, denen man im Alltag begegnet.

Videos dienen dazu einen bestimmten Blick auf die Realität darzustellen und wie eine Geschichte durch das Medium Film erzählt wird ist stark abhängig von den subjektiven Einstellungen, Ideen und Weltverständnissen der Filmproduzent*innen.

Zentrale Fragen waren: Wie werden Themen wie Rassismus, Flucht und Migration aktuell in den Medien dargestellt? Wie kann Film die Wirklichkeit abbilden und wie kann Film die Wirklichkeit verfälschen? Wer darf sprechen und wer nicht?

Die Teilnehmenden lernten die Bedingungen, unter der gute Aufnahmen gelingen, die dafür nötige Planungen, den Umgang mit der Hard- und Software sowie das Schneiden von Filmen.

Im Laufe des Projekts hat die Gruppe erfahren, dass eine Teilnehmerin und Schauspielerin des JugendtheaterBüros und deren Familie von Abschiebung bedroht ist. Die Gruppe hat daraufhin ihre ursprüngliche Planung von kleinen Videobeträgen verworfen und wollten Hava Morina mit einem Video unterstützen. Die Jugendlichen erarbeiteten dafür ein eigenes Konzept für ein Musikvideo für einen Rap-Song, der von zwei der Teilnehmer*innen selbst geschrieben, entwickelt und im Studio aufgenommen wurde. Das Erebnis könnt ihr hier sehen (und hören):

Dieses Projekt wurde gefördert durch das Deutsche Kinderhilfswerk.

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©Mesut Aydin

yalla, yalla…

Liebe Unterstützer*innen, Freund*innen, Kolleg*innen,
die erste Hälfte des Jahres 2016 liegt hinter uns. Es waren 8 Monate vollgepackt mit kultureller Aktion, Veranstaltungen und viel Arbeit an unseren künstlerischen Produktionen – mit der ersten Spielzeit im Theater X, der KulTür auf! Konferenz „Ready or not!?“ im Haus der Kulturen der Welt, dem FESTIWALLA 2016 „Himmel auf Erden? Glaube – Wissen – Widerstand“ in der ufaFabrik, drei neuen JTB-Eigenproduktionen und vielem mehr!

Deshalb möchten wir hier mit Euch noch einmal auf die letzten Monate zurückblicken und schon einmal einen kleinen Ausblick geben, auf das, was Euch nach der Sommerpause erwartet.

FESTIWALLA 2016

Auch 2016 hat das FESTIWALLA den Nerv der Zeit getroffen. Drei erfolgreiche und intensive Festivaltage mit über 2.000 Festivalbesucher*innen, 11 Theaterproduktionen sowie einem Rahmenprogramm aus Konzert, zahlreichen Workshops und einem internationalen Netzwerktreffen liegen hinter uns.

Über 80 beteiligte Gruppen, Einzelkünstler*innen, Aktivist*innen und Wissenschaftler*innen aus Deutschland, der Schweiz, El-Salvador, Zimbabwe, Belgien, den USA, Italien, Bolivien und der Welt mischten das Internationale Kultur Centrum ufaFabrik auf und legten gemeinsam den Grundstein für zukünftige Aktionen in intensivem internationalen Austausch.

Unter dem Motto „Himmel auf Erden? Glaube – Wissen – Widerstand“ wurden herrschende Glaubenssätze und vermeintliche Gewissheiten aus Politik, Wirtschaft und Religion in Frage gestellt. Es wurde junge politische Kunst gezeigt und erlebt, gemeinsam diskutiert, gejammt und gefeiert. Für uns war das im besten Sinne ein gemeinsam und selbstorganisiertes CommUNITY-Kunst-Festival mit genau der Power, die wir brauchen, um der aktuellen Stimmungsmache etwas entgegen zu setzen.

Das JugendtheaterBüro Berlin bedankt sich bei allen, die das FESTIWALLA mitgestaltet und möglich gemacht haben. Dieses energiegeladene, von jungen Kulturschaffenden gestaltete, politische Theater- und Kunstfestival konnte Akzente setzen und den Grundstein für zukünftige Aktionen in intensivem internationalen Austausch legen.

Club Al-Hakawati beim FESTIWALLA

Die Produktion „Caravan Al-Hakawati“ feierte auf dem FESTIWALLA  Premiere und wurde gleich zwei Mal vor rappelvollem Saal gespielt und nahm mit seinen Geschichten die Absurdität der Grenzen dieser Welt auseinander.

In den letzten Monaten wurde das Vorgängerprojekt „Refugee Club Impulse“ (RCI) immer wieder mit Anschuldigungen und Anfeindungen konfrontiert, die der künstlerischen Arbeit dieser, aus unserer Sicht, einzigartigen Gruppe zu Unrecht großen Schaden zugefügt haben.

Um weiteren Schaden abzuwenden, hat ein großer Teil der Gruppe den RCI verlassen und sich als „Club Al-Hakawati“ – Club der Geschichtenerzähler – neu gegründet.

Das Stück Caravan Al-Hakavati wird in der kommenden Spielzeit auch im Theater X zu sehen sein. Das JugendtheaterBüro Berlin (JTB) freut sich den Club Al-Hakawati auch weiterhin unterstützen zu können.

Ready or not!? – KulTür auf! Konferenz und politische Jamsession

Eine politische Jamsession auf dem Dach des Hauses der Kulturen der Welt bildete den erfolgreichen Abschluss des dreijährigen Projektes KulTür auf!. Über 150 Jugendliche, junge Künstler*innen, Vertreter*innen von Berliner Theatern, Aktivist*innen und Wissenschaftler*innen diskutierten, was wir mit kulturellen Mitteln rechten Gedanken und Bewegungen entgegensetzen können. Das ganztägige offene Programm umfasste Workshops, Aktionsplanung, Ausstellungen und ein „Poetry Meets Hip Hop“-Special mit Theater, Spoken Word und Musik.

Außerdem wurden diesjährig erstmalig die  KulTür auf! Awards verliehen. Die diesjährigen Preisträger*innen sind die Salaam-Shalom Initiative, Jugendliche ohne Grenzen und die Produktion „FEAR“ der Schaubühne Berlin unter der Regie von Falk Richter.

Das über drei Jahre vom Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung finanzierte Projekt findet seinen Abschluss, aber die Arbeit von KulTür auf! geht natürlich weiter! Nach dem Sommer startet nicht nur das KulTür auf! Labor für kulturelle Aktionen mit und in der CommUNITY, sondern auch ein bundesweites KulTür auf! Netzwerk.

Die Türen sind noch längst nicht offen, es gibt noch viel zu tun und KulTür auf! macht weiter – mit Debatte, Protest und viel kultureller Aktion!

Theater X – CommUNITY Theater

Nach erfolgreicher erster Spielzeit 2016 startet das Theater X in der zweiten Jahreshälfte in die neue Spielzeit und bringt die Energie des FESTIWALLAs nach Moabit auf die CommUNITY-Bühne – mit den neuen JTB-Stücken, dem Caravan Al-Hakawati, Gastgruppen und weiteren Produktionen vom FESTIWALLA sowie neuen Ausgaben von „Bewegung ins Theater – Theater in Bewegung“, Workshops, Film, Musik u.v.m. Das Programm wird im September veröffentlicht.

Noch ein letztes Mal…

YALLA, YALLA …!

Euer JTB-Team

Erste Verleihung der KulTür auf! Awards

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bei „Ready or Not!? – KulTür auf! Konferenz und politische Jamsession“ am 21.5.2016 im Haus der Kulturen der Welt.
Am Samstag, 21. Mai verliehen KulTür auf! und das JugendtheaterBüro im Haus der Kulturen der Welt erstmals die KulTür auf! Awards für kulturellen Remix und emanzipative Kultur.

 

Die diesjährigen Preisträger*innen sind Jugendliche ohne Grenzen, die Salaam-Schalom Initiative und die Produktion FEAR der Schaubühne Berlin unter der Regie von Falk Richter.

Alle ausgezeichneten Projekte stehen für eine emanzipative und offene Kultur der Zusammenarbeit und Veränderung. Sie thematisieren offen gesellschaftliche Ausschlüsse und setzen sich mit kulturellen Mitteln gegen Rassismus, Antisemitismus, Sexismus, Homo- und Transfeindlichkeit sowie andere Formen von Unterdrückung und Ausgrenzung ein.

Die Preisverleihung fand im Rahmen der Abschlussveranstaltung des dreijährigen Projektes KulTür auf! statt. Unter dem Titel „Ready or Not!? – KulTür auf! Konferenz und politische Jamsession“ veranstaltete das JugendtheaterBüro Berlin in Kooperation mit dem Haus der Kulturen der Welt ein Programm mit Workshops, Diskussionen, Ausstellung und Konzert, das sich mit kulturellen Strategien gegen rechte Gedanken und Bewegungen beschäftigte. Insgesamt nahmen über 170 Jugendliche, Künstler_innen, Vertreter_innen von Kultureinrichtungen, Aktivist_innen und WIssenschaftler_innen teil.

KulTür auf! wird gefördert durch den Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung und wurde 2015 mit dem BKM Preis Kulturelle Bildung ausgezeichnet.

Das Projekt setzt sich seit über drei Jahren mit Ausschlüssen vom Kulturbetrieb auseinander und bringt unterschiedlichste Akteur*innen aus der Kultur- und Jugendarbeit, kleine und große Theater und junge Kulturschaffende aus der ganzen Stadt zusammen, um gemeinsam für einen REM!X der Berliner Kulturlandschaft zu streiten. Im Zentrum steht die Perspektive von jungen Menschen, die immer wieder mit Zugangsbarrieren zu kämpfen haben und die sich auf den meisten großen Bühnen der Stadt nicht repräsentiert sehen.

KulTür auf! Erklärung zur Preisbegründung

Wir sind der Meinung, dass es gerade jetzt wichtig ist, dass wir starke Bündnisse eingehen und zusammen arbeiten. Gerade jetzt ist es wichtig für eine widerständige und vielfältige Kultur zu streiten, die der Kultur der Angst und Feindseligkeit etwas entgegen setzt. Die AfD sitzt mittlerweile in sieben Bundesländern im Parlament und, wenn nicht aktiv dagegen vorgegangen wird, wird sie im September auch in den Berliner Landtag einziehen. In Berlin und ganz Deutschland nehmen Übergriffe auf Geflüchtete und People of Color immer mehr zu und einzelne Bezirke werden regelrecht zu No-Go-Areas. Doch der Rassismus und Chauvinismus, die sich hier äußern, haben längst nicht mehr nur das Gesicht des glatzköpfigen Straßenschlägers – es ist der Rassismus der sogenannten gesellschaftlichen Mitte. Nach einem kurzen Moment der „Wilkommenskultur“ wird wieder laut gegen Geflüchtete gehetzt und die aktuellen Asylrechtverschärfungen entziehen vielen Menschen, auch wenn sie schon lang in Deutschland sind, ein Bleibe- und Existenzperspektive hier. Die rechten Programme richten sich gegen uns alle. Gegen unsere Vision einer offenen Gesellschaft.

Alle ausgezeichneten Projekte stehen für eine emanzipative und offene Kultur der Zusammenarbeit und Veränderung. Sie thematisieren offen gesellschaftliche Ausschlüsse und setzen sich mit kulturellen Mitteln gegen Rassismus, Antisemitismus, Sexismus, Homo- und Transfeindlichkeit sowie andere Formen von Unterdrückung und Ausgrenzung ein.

Jugendliche ohne Grenzen (JoG) ist eine selbstorganisierte Initiative in Berlin Moabit von jungen Menschen mit und ohne Fluchterfahrung, die sich in Zusammenarbeit mit dem Grips Theater gegründet hat. JoG macht neben vielen anderen Projekten politische Kampagnen, und zeichnet jährlich den Abschiebeminister des Jahres aus. Selbstorganisiert, „Fighting for Bleiberecht“ seit vielen Jahren.

Die Salaam Shalom Inititive arbeitet aktiv gegen eine Kultur der Spaltung. Den Community-Ansatz haben sie im Programm: Muslimische, jüdische und nicht-religiöse Menschen arbeiten zusammen, um sich aktiv gegen alle Formen der Unterdrückung zu organisieren.

Die Produktion FEAR der Schaubühne Berlin unter Regie von Falk Richter stellt sich klar gegen Rechte Gedanken und Bewegungen, reagiert direkt und deutlich auf  aktuelle politische Entwicklungen  und erzeugtein gesellschaftliches Echo. 

Deshalb heute mehr denn je: KulTür auf! In diesem Sinne gratulieren wir allen ausgezeichneten Projekten und sagen „Weiter so!“.

 

Zusätzlich, hier ist ein schöner Bericht von der Konferenz “READY OR OT!? KULTÜR AUF!” was am Sonntag 22. Mai veröffentlicht worden ist.

Und ein paar Bilder haben wir auch …

90/60/90: Rollenscheiß!

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Die Frauen des JTBs sind wieder am Start und spielen das ausgezeichnete Stück zum ersten Mal im Theater X am Samstag 4. Juni um 19h30! Plätze können im Vorverkauf gesichert werden oder direkt an der Abendkasse gekauft werden.

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Stückbeschreibung:
Sei eine Lady! Sei niedlich! Sei schwach! Putz! Koch! Krieg Kinder! Aber vergiss deine Arbeit nicht! Und dabei bitte immer gut aussehen!
Eine Gruppe von Freundinnen verirrt sich ins Barbie Dream House, was sich angesichts beengender Geschlechterrollen und Sexismus in ein Nightmare House verwandelt.

Es spielen:
Saira Amjad, Büşra Atmaca, Zeynep Cengiz, André Ilev, Dalia El-Heit, Aysima Ergün, El Corto
Regiekollektiv unter der Leitung von:
Saira Amjad, Dalia El-Heit, Aysima Ergün und Annika Füser

– Eintritt gegen Spende.
– Keine Reservierungen möglich – Nur Vorverkauf im Theater oder Abendkasse um 19h00 am Tag der Aufführung!
Also sichert euch Plätze und holt Karten direkt bei uns im Theater immer Montags von 12h00 bis 19h00.
Wenn das nicht passt, schreibt eine Email an intendanz@theater-x.de