Über das Projekt

Posted by .

Das Berliner Bündnis KulTür auf!

 

Wir fordern eine große Bühne für uns und unsere Themen! Einen Ort, um UNSERE und somit auch EURE Realität zu zeigen.

Repräsentation unser Selbst auf der Bühne, in den Medien und der Politik.

Bereitschaft zum gegenseitigen Austausch und einen Remix der deutschen Kulturlandschaft ohne Diskriminierung! Einen Brückenschlag zwischen den großen Kulturbetrieben, kleineren

Kulturprojekten und der Straße.

(aus dem Brennpunktmanifest von Jugendlichen des JugendtheaterBüros Berlin 2011)

 

Unbenannt1Wem gehört die Berliner Kulturlandschaft? Was muss sich verändern, damit die Bühnen dieser Stadt Orte werden, der von ALLEN genutzt und mitgestaltet werden können? Was können die großen Bühnen von den kulturellen Brennpunkten der Stadt lernen und wie kann eine fruchtbare Zusammenarbeit auf Augenhöhe aussehen?

Mit dem Projekt KulTür auf wollen wir die Arbeit an unserer Kampagne „KulTür auf! – Wir schaffen ZUGANG“ weiterführen und ein Berliner Bündnis von großen Theatern, Orten der Community Arts und Jugendlichen aus Berliner Brennpunkten auf den Weg bringen.

Ziel dieses Bündnisses ist es (1) Zugangsbarrieren zu kulturellen Einrichtungen für Jugendliche aus sozialen Brennpunkten zu verstehen und zu überwinden, (2) es jungen Menschen zu ermöglichen, sich selbst als Kulturschaffende zu erleben und eigene, cross-kulturelle künstlerische Ausdrucksformen zu entwickeln sowie (3) die nachhaltige Öffnung etablierter Theaterbetriebe und die Stärkung einer ‘Wilkommenskultur’ für Jugendliche, ihre Themen und ihre kulturellen, ästhetischen und politischen Ausdrucksformen zu fördern.

 

Das Projekt bringt berlinweit einige der wichtigsten und erfahrensten Akteure aus der sozialen Arbeit und kulturellen Jugendbildung (Gangway, Outreach), herausragende Theater (Schaubühne, Deutsches Theater Berlin), lokal gewachsene Orte der Community Arts (Kuringa, Hoftheater Kreuzberg) und formale Bildungseinrichtungen (Hedwig-Dohm-Oberschule) in einem Bündnis zusammen, das sich gemeinsam auf einen Prozess gegenseitiger Befruchtung und auf einen kritischen Dialog einlässt.

 

In seinem viel beachteten Buch „Interkultur“ fordert Mark Terkessides (2010) eine „Evolution“ öffentlicher Kulturinstitutionen im Hinblick auf die „neue Vielfalt der Gesellschaft“. Das berlinweite Bündnis „KulTür auf!“ will ausgehend von der erfolgreichen Pilotkampagne KulTür auf! 2011 weiterführende, innovative Wege erproben, wie etablierte Kulturbetriebe und Akteure der Jugendkultur und Community Arts gemeinsam diese Evolution voran treiben können.

 

Das Projekt wird gefördert durch:

LOGO Projektfonds Kulturelle Bildung