Koproduktionen

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Caravan Al-Hakawati

03 The dark Circus

Der Ausbruch eines Krieges treibt die Hakawatis – die traditionellen Geschichtenerzähler*innen – in die Flucht. Auf ihrer Reise durch die Welt stoßen sie immer wieder an Grenzen. Um zu überleben und Grenzen zu überwinden, müssen die Hakawatis den Schlüssel zum Weiterkommen in ihren eigenen Geschichten finden. Caravan Al-Hakawati ist eine zeitgenössische Odyssee vom Ringen mit den substantiellen Grenzen unserer Zeit.

Schauspieler*innen: Mohammed Kello, Gaith Noori, 
Abdulrahman Mohamed, Talib Almoswy, Diar Younes, 
Salah Almidani, Maurice Abdallahel-Hadis, Sally Abareed, Mazen Aljarboua
Musiker: Kais Altyab, Zolfaqar Shaarani
Regie: Ahmed Shah
Künstlerische und Pädagogische Unterstützung: Sofie de Smet
Produktion: Samee Ullah und Veronica Schiavo
Tontechnik: Abdulmajid Sedawi
Kostüme: Veronica Schiavo
Bühnenbild: Anna Schröder und Ariana Bothe
Puppenbau: Jörg Heuer

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IMPULSE

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Foto: Dounia Mahfoufi

Das Theaterstück Letters Home:

Es gibt zahlreiche Untersuchungen über Projekte mit Geflüchteten. Doch wenn man die Welt verstehen will, sollte man sie aus den Augen der Unterdrückten betrachten. Wie ist „unsere“ Vorstellung von Deutschland und wie sieht die Realität aus dem Blickwinkel der „Anderen“ tatsächlich aus?
In Letters home erarbeiten geflüchtete Menschen aus der Erstaufnahmeeinrichtung aus der Motardstraße gemeinsam mit dem Refugee Impulse Club, der Schlesischen27 und dem JTB geschriebene, fotografierte, gedrehte und gespielte “Briefe nach Hause” die von ihrer Wahrnehmung der Stadt erzählen.
Im Anschluss an das Stück: Lichtparade ins ZK/U und After Show Party.

Künstlerische Leitung: Ahmed Shah
KünstlerKollektiv:  Mohammed Kello, Sami Shah, Hussam Ghosheh, Hanna Mindermann, Nils Steinkrauss, Maryam Grassmann, Nadya Grassmann, Daniel Carsenty, Susanne Dzeik, Lena Trunk.

Impulse ist ein sozio-kulturelles Projekt in dem EAE (Erstaufnahmeeinrichtung) in Berlin Spandau mit dem Ziel den Jugendlichen Flüchtlingen in ihrer schwierigen Lebenssituation kreative Impulse zu geben und somit ihren Aufenthalt in der “Motardstrasse” attraktiver zu gestalten.
Erfahrene Künstler geben 3 mal wöchentlich Workshops in den Bereichen Musik, Tanz, Theater und Gestaltung, bei denen sich die Jugendlichen auf einer kreativer Ebene mit ihrer eigenen Identität auseinandersetzen können.

Durch das Angebot werden die Jugendlichen angeregt selbstständig an einem Projekt mitzuarbeiten und somit wird ihr Selbstbewusstsein für ihren weiteren Werdegang gestärkt. Der unsichere Status der einzelnen Teilnehmer spielt eine untergeordnete Rolle, da jeder aus der Zusammenarbeit etwas mitnehmen wird ganzgleich wo sie ihr zukünftiger Weg hinführen wird…

http://www.impulse-projekt.de/

Unterstützt IMPULSE

Jeder Mensch hat ein Recht auf Teilhabe am kulturellen Leben. Das Projekt “Impulse” gibt Jugendlichen eine Chance an einem kulturellen Projekt teilzuhaben und sich von dem tristen Flüchtlingsalltag abzulenken um neue Impulse zu entwickeln.
Jeder Mensch der den Jugendlichen auch in Form einer kleinsten Unterstützung zu diesem Recht verhelfen möchte, kann dies durch Impulse tun.

http://www.startnext.de/impulse

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NINE URBAN BIOTOPES

Von Januar bis März 2014 ist das JTB eines von ‘neun urbanen Biotopen’: Im Rahmen des Kulturaustauschprogramms NINE URBAN BIOTOPES erforschen wir den urbanen Raum. Dazu bekamen wir Besuch von dem südafrikanischen Performancekünstler Athi-Patra Ruga und erarbeiten gemeinsam mit ihm eine Performance zum Thema “Sheroes and Villains”.
Hier geht es um unsere individuellen HeldInnen und Bösewichte, wofür sie in Moabit und Berlin kämpfen würden und wer am Ende entscheidet, ob sie nun gut oder böse sind.

Zur gleichen Zeit, in der Athi uns in Berlin begleitet und wir an unserer Performance arbeiten, entstehen zwei weitere partizpative Kunstprojekte in Soweto und Kapstadt, die alle gemeinsam ”zukunftsweisende Ideen für die Stadt des 21. Jahrhunderts” erforschen. Über die drei Monate steht das JTB im Austausch mit den beiden Künstlerinnen Antje Schiffers und Marjetica Potrč sowie den lokalen Projekten in Kapstadt und Soweto.

Am 22. Und 23. März entsteht eine gemeinsame Abschlusspräsentation, bei der die Action zeitgleich in Soweto, Kapstadt und Berlin passiert und über Skype verbunden ist.

Die Entwicklung des Projektes kann auf der Timeline der Projektseite nachverfolgt werden.

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ZK/U

Objective Dialogues Y-Table
A Vehicle for Collaborative Narration Building
The Objective Dialogues Y-Table was developed by The Anxious Prop (AXP) on the occasion of the Wasteland Twinning Network Forum 2012 in Berlin at the ZK/U (Center for Art and Urbanistics). http://wasteland-twinning.net/forum/retrospective/objective-dialogues/

In 2013 Objective Dialogues has continued, building micro-histories around objects in collaboration with new groups such the JTB/Grenzen Los!. Young theatre players were asked to bring objects with personal or imagined stories together for improvised theatre workshops as part of an ongoing creative process. Build on the initial workshop Hör zu! in which the Objective Dialogues methodology was introduced to the JTB/Grenzen-Los!, our second workshop focused on the cultural objects from Moabit. These objects were used as a triggers to speculate about the real and fictional history of the district, as relational elements in creating the dramaturgy and above all as activated props inside 3-minute pieces that we developed on site.

This clip documents a small part of the first workshop:
https://soundcloud.com/alex-head/geschichte-ber-eine-patrone

Our final piece will be presented this summer at ZK/U and later in october in FESTIWALLA at Haus der Kulturen der Welt.

The Y-Table was originally designed by Luis Berríos-Negrón, Elín Hansdóttir, Mendel Heit, and Fotini Lazaridou Hazigoga for “The Anxious Prop Case 3: The Black Swan Issue” at Salon Populair, Berlin, on October 4, 2010

Objective Dialogues Workshop at ZKU Image Alex Head02

Foto: Alex Head

Objective Dialogues Workshop at ZKU Image Alex Head01

Foto: Alex Head

Objective Dialogues Y-Table, WTNF, 2012 Image Robyn Taylor

Foto: Robyn Taylor

Objective Dialogues Y-Table, WTNF, 2012 Image Jens Wunderling

Foto: Jens Wunderling