Dokumentation

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Eines unserer zentralen Projekte ist die Ausstellung „Bilderwelten-Weltbilder. Auseinandersetzungen mit Islamophobie“, die ihre Vernissage im Jahr 2005 beging. Die Ausstellung, welche 19 Infoplakate (A1), Videointerviews mit VertreterInnen diverser Berliner Organisationen sowie einen interaktiven Wahrnehmungsteil umfasst, behandelt u.a. die Entstehung von Islamophobie, ihre historische Entwicklung sowie die soziale Vermittlung und Konstruktion eines bestimmten Islambildes durch die Medien und (politische) Diskurse. Die Ausstellung kann gemietet werden.

Des Weiteren ist eine begleitende Broschüre für eine Schutzgebühr von 2,- € erhältlich. Kooperationspartner waren u.a. das Anne Frank Zentrum sowie das Antidiskriminierungsnetzwerk des Türkischen Bund Berlins.

Finanziert wurde das Projekt durch den Beauftragten für Migration und Integration des Berliner Senats und das Quartiersmanagement Moabit-West.

Zu unseren weiteren Tätigkeitsfeldern gehören:

  • das Halten von Vorträgen im Bereich der Erwachsenenbildung (2007: beim Studienwerk der Friedrich-Ebert-Stiftung, der Rosa-Luxemburg-Stiftung, der Volkshochschule Schaumburg)
  • Workshops mit Jugendlichen und Erwachsenen (2005/2006 diverse Träger: Olle Burg, TBB, Grund- und Gesamtschulklassen, Jugendmedienprojekte in Neukölln
  • eine fortlaufende Medienanalyse
  • die Archivierung von Vorfällen und Berichten in Bezug auf Islamophobie und antimuslimischen Rassismus
  • die allmähliche Schaffung eines übergreifenden, bundesweiten Netzwerks gegen Islamophobie und antimuslimischen Rassismus. So initiierten wir im Sommer 2006 ein erstes bundesweites Treffen im Haus der Demokratie und Menschenrechte in Berlin.

Ein steter Austausch und die Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern ist ein elementarer Bestandteil unserer Netzwerkarbeit. Im Juli 2007 organisierten wir z.B. in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk ORIENTation und mit der Unterstützung der Rosa-Luxemburg-Stiftung unter dem Titel „Feindbild Islam – Feindbild Westen? Eine kritische Reflexion gegenseitiger Wahrnehmungen“ einen multiperspektivischen Workshop sowie eine Podiumsdiskussion mit Gästen aus Theorie und Praxis.