S.K.E.T. beim Bundesweiten Festival gegen Rassismus

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Die Sonne brennt. Es ist 10 Uhr morgens. Die Sketmitglieder sind bereit, sich einzumischen. Auf zum Festival gegen Rassismus!

Die Parallelwelt der Türken schützt die Killaa!

Wir sind mit drei Szenen zum Thema NSU am Start.So ausgerüstet betreten wir eins von zwei Workshop-Zelten auf dem Blücherplatz.
Die Bierbänke sind gut gefüllt. Wir sind bereit, die Synapsen hinter verschwitzten Gesichtern-, Vorurteilte und Täter zum Springen zu bringen…
Die Stimmung im Zelt ist gut…


Das erste Gedicht handelt gemäß der deutschen Yellow Press von „Dönermorden“:
Es zeigt auf, wie Schlüsseldienstinhaber, Blumenladenbesitzer, Internetcafebetreiber und Andere allein auf Grund Ihres gemeinsamen Migrationshintergrundes von der Polizei und dem Verfassungsschutz zu “Dönerfressern” und “-mordopfern” erklärt werden.
Es zeigt eine Gruppe von Rechtsterroristen, die 10 Jahre lang grausame Verbrechen durchführen dürfen, ohne verdächtigt zu werden.
Es zeigt die rassistische Realität in Deutschland auf, deren Absurditäten mit Dramatik, Nachdenklichkeit und einem Lachen getrotzt werden sollen.

Die Dönermafia ist an allem schuld!

Im zweiten Gedicht wird dokumentarisch der in Deutschland bestehende Zusammenhang zwischen rechter Gesinnung und Verfassungsschutz aufgedeckt.

Im dritten Teil spielt unser Gitarrenvirtuose das Lied „V“ und lässt Schauspieler und Gedanken um die Funktion der V-Leute kreisen.

V triumphiert - wie lange noch?

Er geht Fragen nach wie:
Was ist der Verfassungsschutz?
Wer wird geschützt bzw. unterstützt?
Ist der Verfassungsschutz ein Betriebsfehler-
oder elementarer Bestandteil der kapitalistischen Demokratie?