Spielzeit des Jugendtheaterbüros

Posted by & filed under JUGENDTHEATER.

Diesen Februar startet die erste Spielzeit des JTB! Wir präsentieren Theaterstücke von jungen talentierten Künstler_innen aus Berliner Brennpunkten.

Das JugendtheaterBüro Berlin lädt Euch herzlich vom 16.Februar bis 3. März täglich in unser Kieztheater ein.

Gezeigt werden alle Stücke die im FESTIWALLA aufgeführt wurden aka HASS & LIEBE, ICK GLOOB ICH BIN IM FALSCHEN FILM, KEINER HAT MICH GEFRAGT, TÜRKEN SAM UND SOCIAL BOX.

Mit diesen Stücken möchten wir Euch die tagtäglichen Auseinandersetzungn im Alltag von Jugendlichen mit „sogenanntem“ Migrationshintergrund zeigen. Die gesamte Spielzeit wird von uns Jugendlichen selbst organisiert und bespielt.

Jugendliche die ENGAGIERT sind etwas zu verändern!

Wir möchten Euch nicht länger auf die Folter spannen … kommt her und lasst Euch überraschen! Ihr findet uns in der Wiclefstraße 32 in 10551 Berlin/Moabit am S-Bahnring Beusselstraße.

Hier gibt es den Spielplan Flyer als PDF (1,7MB).

Türken Sam

Donnerstag, 16.Februar, 16:15

Samstag, 25. Februar, 18:00

Donnerstag, 1.März, 16:15

Türken Sam, Foto Alexandra Thoma

Sein Puls hämmert und sein Kopf ist feuerrot vor Erregung. Sein Körper steht unter totaler Spannung und sein verzo­genes Gesicht hat nur einen Ausdruck: Purer Hass. Er will Töten… Ein Stück über die Einwanderungsgesellschaft in Deutschland. Thematisiert werden Rassismus, soziale Ausgrenzung und Kriminalität anhand der Biographie des türkischen Autors Cem Gülay. Ein junger Mann, der zwischen Hetze, Vorurteilen und Misstrauen den ehrlichen Weg zum Erfolg sucht, bis ihm auch die letzte Tür vor der Nase zugeschlagen wird. Das Gefühl von Anerkennung erlangt er erst­mals als hohes Tier der GangsterGmbH im Hamburg der 1990er Jahre…

Ick gloob, ick bin im falschen Film.

Freitag, 17.Februar, 18:00
Freitag, 24.Februar, 18:00
Freitag, 2.März, 18:00

Identität

„Du bist nicht normal“, streiten sich zwei Jugendliche, die unterschiedlicher nicht sein könnten, während einer Filmvorstel­lung im Kinosaal. Ihr gemeinsamer Freund versucht zwischen den Beiden zu vermit­teln. Im Streit entsteht die Idee, einen ei­genen Film – „ein Kino anderer Art“ – zu machen. In drei Teilen erzählen sie ihre Geschichten: von Prof. Sarabuschkowszin, der alle Jugendlichen nur in Schubladen steckt, von einem Punk und einem ara­bischen Jugendlichen, die sich zunächst anonym im Chat treffen und danach in der Realität miteinander ganz neue Erfah­rungen machen und ihre Vorurteile auf die Probe stellen müssen. Zurück im Kinosaal wird das Erlebte auf ganz eigene Art und Weise verarbeitet.

Hass & Liebe.

Samstag, 18.Februar, 18:00
Montag, 20.Februar, 16:00
Montag, 27. Februar, 16:00

hass und liebe foto alexandra thoma

Was ist Liebe? Was ist Hass? Und wie fühlt es sich an? In Geschichten, die auf wahren Begebenheiten basieren, werden verschiedene Formen von Liebe und Hass erkundet. Das Publikum trifft auf zwei Lie­bende zwischen den Fronten des Nah-Ost-Konflikts, auf den trauernden Sohn von Marwa El Sherbini, die in einem Dresdner Gerichtsaal erstochen wurde, eine zutiefst verletzte Tochter und auf die Gangmitglie­der der Mara Salva Trucha. Doch obwohl in all diesen Begegnungen Gewalt und Hass vorherrschen, zeigt sich auch, wie überall für die Liebe gekämpft wird.

SOCIAL BOX

muss leider ausfallen. Wir hoffen, dieses Stück bald wieder aufführen zu können!

Dienstag, 21.Februar, 16:30
Donnerstag, 23.Februar, 16:15
Dienstag, 28.Februar, 16:30

SOCIAL BOX, Foto Alexandra Thoma

SOCIAL BOX, Foto Alexandra Thoma

„Alle Menschen haben in ihrem täglichen Leben das garantierte Recht auf Zugang zu angemessenem und erschwinglichem Wohnraum.“ – sagt die Europäische Sozi­alcharta. Doch was sagt ein Hartz-IV-Emp­fänger? Und was die obdachlose Bettina? Auch Vertreter_innen der Sozialen Arbeit sowie aus Politik und Wirtschaft haben etwas dazu zu sagen. ,,Social Box“ handelt von der Ausgrenzung sozial Benachteilig­ter in der Bundesrepublik, die verzweifelt versuchen, etwas vom schrumpfenden Sozialkuchen abzubekommen.

Keiner hat mich gefragt!

Mittwoch, 22.Februar, 16:15
Mittwoch, 29.Februar, 16:15
Samstag, 3.März, 18:00

Keiner hat mich gefragt! Foto: Alexandra Thoma

Unruhig, krank, wie ein Vogel im Käfig… Herumirrend nach Lebensatem, als würg­te die Menschheit ihre Kehle… Eine Seele… Ein Mädchen, aber tausend Hände… Das Stück zeigt die Lebensrealität einer jun­gen Muslima im Spannungsfeld der Kul­turen und Identitäten, ihre Zerrissenheit zwischen familiären Forderungen nach traditionellen Lebensweisen, den Anforde­rungen einer modernen, auf Bildung und Erfolg ausgerichteten Gesellschaft und ihrem jugendlichen Drang nach Selbstver­wirklichung.